Data & AI Engineering · Datenplattformen

Datenplattformen entwickeln, die bestehende Systeme entlasten und Daten kontrolliert bereitstellen

Eine Datenplattform ist kein Selbstzweck. Wir planen und implementieren die Architektur, Datenmodelle, Pipelines und Zugriffsregeln, damit Teams Informationen aus ERP, CRM, Produktion und anderen Quellen verlässlich für Analytics und Anwendungen nutzen.

Das eigentliche Problem

Wenn Daten über Fachanwendungen, Maschinen, operative Datenbanken und einzelne Exporte verteilt sind, werden Zahlen widersprüchlich und neue Datenprodukte teuer. Das Problem ist häufig die unklare Integration zwischen Quellen, Transformationen und Verbrauchern – nicht das fehlende Plattform-Tool.

Wir prüfen zuerst, welche Entscheidungen und Anwendungen die Daten brauchen, welche Aktualität gefordert ist und welche Verantwortlichkeiten bestehen. Eine neue zentrale Datenplattform ist nur dann sinnvoll, wenn sie Betrieb und Nutzung nachweislich verbessert.

Was wir entwickeln und integrieren

Data Warehouse, Lakehouse und Datenprodukte

Wir wählen das Speicher- und Verarbeitungsmodell anhand von Abfrageprofil, Datenformaten, Änderungsfrequenz und Betriebskosten. Nicht jede Anwendung muss auf dieselbe Plattform zugreifen.

Ingestion und Datenverträge

Quellen werden über APIs, CDC, Ereignisse oder Batch angebunden. Schemaänderungen, Duplikate, Wiederanlauf und Herkunft sind Teil der Schnittstellendefinition.

Modellierung und Serving

Wir entwickeln konsistente Entitäten, historische Datenstände, semantische Modelle und geeignete Zugriffsschichten für BI, Fachanwendungen oder Machine Learning.

Qualität, Identität und Sicherheit

Zugriffsrechte, rollenbasierte Freigaben, sensible Felder, Qualitätsregeln und Auditierbarkeit werden in der technischen Verarbeitung durchgesetzt.

Betrieb und Kostenkontrolle

Monitoring für Freshness, Jobs, Datenfehler, Laufzeiten und Verbrauchskosten schafft Transparenz über den Betrieb.

Architektur, Methoden und Grenzen

Warehouse, Lakehouse und föderierte Datenprodukte lösen unterschiedliche Aufgaben. Eine Lakehouse-Architektur eignet sich etwa bei gemischten strukturierten und unstrukturierten Workloads; ein Warehouse kann für klar definierte BI-Fälle einfacher sein. Der passende Ansatz hängt von tatsächlichen Verbrauchern und Schnittstellen ab.

Streaming ist kein Qualitätsmerkmal an sich. Werden Kennzahlen täglich gebraucht, kann eine robuste Batch-Strecke wirtschaftlicher sein. Entscheidend sind Datenverträge, Idempotenz, Tests und das Verhalten bei Teilausfällen. Governance, Backup, Löschung und Berechtigungen müssen bis zum konsumierenden System reichen.

Unser Vorgehen von der Prüfung bis zum Betrieb

01 · Verbraucher und Ziele definieren

Fachliche Prozesse, Datenprodukte, Aktualität, Sicherheitsanforderungen und Erfolgskriterien festlegen.

02 · Bestehende Architektur aufnehmen

Quellen, Ownership, Volumina, Schnittstellen, Datenqualität, Rechte und technische Schulden prüfen.

03 · Zielmodell und Migrationspfad erarbeiten

Storage, Berechnung, Datenverträge, Partitionierung, Historisierung und Betrieb festlegen.

04 · Erstes Datenprodukt produktiv liefern

Eine priorisierte Datenstrecke inklusive Tests, Monitoring und kontrolliertem Zugriff umsetzen.

05 · Skalierung nach tatsächlicher Nutzung

Weitere Quellen und Teams integrieren, Kosten überwachen und Governance technisch absichern.

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Häufige Fragen

Welche Datenplattform ist für uns richtig?

Das lässt sich ohne Quell- und Nutzungsprofil nicht seriös beantworten. Wir vergleichen Warehouse-, Lakehouse- und bestehende Integrationsarchitekturen anhand konkreter Anfragen, Latenz, Datenvolumen, Governance und Kosten.

Müssen alle Daten zentral gespeichert werden?

Nein. Für manche Prozesse reichen klar definierte Schnittstellen und verteilte Datenprodukte. Entscheidend sind Konsistenz, Berechtigungen und zuverlässige Nutzung.

Welche Daten sollten wir zuerst migrieren?

Wir priorisieren ein klar abgegrenztes Datenprodukt mit messbarem Nutzerwert und beherrschbaren Abhängigkeiten. Eine Big-Bang-Migration ist selten der beste Start.

Wie verhindern wir neue Datensilos?

Durch eindeutige Verantwortlichkeiten, gemeinsame Datenverträge, nachvollziehbare Datenmodelle und wiederverwendbare Schnittstellen.

Wie unterscheiden sich Datenplattform-Entwicklung und Data Engineering?

Data Engineering ist die übergreifende Disziplin für Integration und Datenverarbeitung. Die Datenplattform-Entwicklung fokussiert die gemeinsame Architektur, Bereitstellung, Zugriffsschichten und den nachhaltigen Betrieb.

Technisches Erstgespräch

Soll eine bestehende Datenplattform verbessert oder neu aufgebaut werden?

Wir prüfen Quellen, Verbraucher, aktuelle Architektur und einen sinnvollen ersten Datenprodukt-Scope.

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Aleksandar Basara

Managing Director

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Aleksandar Basara - Managing Director and CTO at VALANOR