Remix.run – Webanwendung
Remix übernimmt die Darstellung und Anwendungslogik der Website. Serverseitiges Rendering und definierte Datenladeprozesse unterstützen die Auslieferung von Inhalten sowie die Integration externer Dienste.
Website-Modernisierung · Platform Engineering
Eine Website als Grundlage für weitere digitale Anwendungen.
Für die Schubert Group haben wir die bisherige Contao-Website durch eine modular entwickelte Webanwendung mit Remix und Sanity ersetzt. Das neue System trennt Oberfläche, Inhaltsverwaltung und spezialisierte Dienste für Suche, Medien und Tracking.
Sanity stellt strukturierte Inhalte auch für weitere digitale Anwendungen bereit – darunter die Vertriebsanwendungen Waypoint und Iskra. Die Migration schafft damit nicht nur eine neue Website, sondern eine gemeinsam nutzbare Content-Grundlage.
Für die Schubert Group entwickelte Valanor eine neue Website-Architektur mit Remix und Sanity. Strukturierte Inhalte können damit über die Website hinaus in Vertriebsanwendungen wie Waypoint und Iskra genutzt werden.
Ausgangssituation und Zielsetzung
Die Unternehmenswebsite der Schubert Group basierte auf Contao. Mit der Weiterentwicklung digitaler Vertriebsanwendungen entstand die Anforderung, Inhalte nicht mehr ausschließlich für eine Website zu verwalten, sondern über mehrere Anwendungen hinweg nutzbar zu machen.
Gleichzeitig sollten die Benutzeroberfläche, die Inhaltspflege und spezialisierte Funktionen für Suche, Medien und Tracking unabhängig voneinander weiterentwickelt werden können. Dafür wurde eine Architektur benötigt, die klar definierte Aufgaben und Schnittstellen vorsieht.
Valanor übernahm die technische Migration und Entwicklung der neuen Website-Architektur. Die Ablösung von Contao war dabei ein Teil des Vorhabens: Entscheidend war die Wiederverwendbarkeit strukturierter Inhalte in weiteren Systemen.
Technischer Ansatz
Das Frontend wurde mit Remix.run entwickelt und von der Content-Verwaltung entkoppelt. Sanity dient als Headless CMS und stellt redaktionelle Inhalte strukturiert über APIs bereit. Für Medien, Suche, Consent Management und Tracking kommen spezialisierte Dienste zum Einsatz.
Diese Composable Architecture bedeutet nicht, möglichst viele Tools einzusetzen. Jede Komponente erfüllt eine abgegrenzte Funktion. Die Architektur ermöglicht, Anforderungen an einzelne Dienste zu verändern, ohne die gesamte Website an ein einziges CMS oder Deployment-Modell zu binden.
Das Design System wurde in Storybook dokumentiert. Wiederverwendbare UI-Komponenten lassen sich dadurch unabhängig von einzelnen Seiten entwickeln, prüfen und pflegen.
Die Auswahl der Komponenten folgt ihren Aufgaben innerhalb des Gesamtsystems.
Remix übernimmt die Darstellung und Anwendungslogik der Website. Serverseitiges Rendering und definierte Datenladeprozesse unterstützen die Auslieferung von Inhalten sowie die Integration externer Dienste.
Sanity verwaltet redaktionelle Inhalte unabhängig vom Frontend. Über APIs können Website und weitere Anwendungen auf dieselben zentral gepflegten Informationen zugreifen.
Cloudinary übernimmt die Verwaltung und bedarfsgerechte Auslieferung von Bildern. Transformationen und unterschiedliche Ausgabeformate müssen nicht in jeder Anwendung separat implementiert werden.
Algolia stellt einen eigenständigen Suchindex und schnelle Abfragen bereit. Suchfunktion und Relevanzsteuerung sind damit unabhängig von der Content-Pflege.
Cookiebot unterstützt die Verwaltung von Cookie-Einwilligungen und die zustimmungsabhängige Steuerung entsprechender Technologien.
Stape stellt Infrastruktur für serverseitiges Tagging bereit. Das schafft technische Kontrolle über Tracking-Datenflüsse; Datenschutzanforderungen und Einwilligungen bleiben maßgeblich.
Netlify unterstützt die Bereitstellung der Webanwendung und automatisierte Deployments. Die Veröffentlichung des Frontends ist damit vom Redaktionssystem getrennt.
Storybook dokumentiert und isoliert die entwickelten UI-Komponenten. Das erleichtert ihre Prüfung, Wiederverwendung und konsistente Weiterentwicklung.
Sanity als Single Source of Truth
Die neue Architektur schafft eine gemeinsame Grundlage für Inhalte, die in unterschiedlichen digitalen Anwendungen benötigt werden. Sanity ist die zentrale redaktionelle Datenquelle, nicht lediglich das Verwaltungswerkzeug für die Website.
Neben der Unternehmenswebsite nutzen beziehungsweise adressieren auch die Vertriebsanwendungen Waypoint und Iskra diese gemeinsame Content-Basis. Waypoint unterstützt Vertriebsprozesse im Messeumfeld; Iskra bildet digitale Visitenkarten ab.
Die Anwendungen behalten ihre eigenen Oberflächen und Geschäftsprozesse. Gemeinsam genutzte Inhalte können zentral gepflegt und über definierte Schnittstellen bereitgestellt werden. Damit wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um doppelte redaktionelle Datenpflege und voneinander abweichende Informationsstände zu vermeiden.
Single Source of Truth bezieht sich hier auf die in Sanity verwalteten Inhalte – nicht pauschal auf sämtliche Kunden-, Vertriebs- oder Geschäftsdaten der Schubert Group.
Der Mehrwert ergibt sich aus den neu geschaffenen technischen Möglichkeiten, nicht aus einer isolierten CMS-Ablösung.
Sanity stellt strukturierte redaktionelle Inhalte für die Website und weitere digitale Anwendungen bereit.
Remix als eigenständiges Frontend ermöglicht Änderungen an Darstellung und Anwendungslogik, ohne die Content-Verwaltung dafür neu zu entwickeln.
Suche, Medienverwaltung, Consent und Tracking erfüllen klar abgegrenzte Aufgaben und können über ihre Schnittstellen integriert werden.
Das in Storybook abgebildete Design System schafft eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung und Dokumentation wiederverwendbarer Oberflächen.
Architekturentscheidung
Eine entkoppelte Architektur reduziert die Bindung an ein einzelnes CMS, erhöht aber die Anforderungen an Schnittstellen, Datenmodelle, Fehlerbehandlung und den Betrieb mehrerer Dienste. Diese Verantwortung muss technisch klar zugeordnet sein.
Für die Schubert Group ist diese Trennung insbesondere deshalb sinnvoll, weil Inhalte nicht allein auf einer Website erscheinen, sondern in weiteren Anwendungen nutzbar sein sollen. Eine reine 1:1-Migration von Contao hätte diese übergreifende Anforderung nicht in gleicher Weise adressiert.
Gerade bei Websites für Unternehmen im Maschinenbau und industriellen Mittelstand ist die Verbindung von Webauftritt, Produktinformationen und Vertriebsanwendungen relevant. Die Schubert-Architektur zeigt, wie strukturierte Inhalte über die Unternehmenswebsite hinaus eingesetzt werden können, ohne die einzelnen Anwendungen an dasselbe Frontend zu binden.
Platform Engineering · CMS-Migration
Wir prüfen mit Ihnen, wo Ihr bestehendes CMS technische Grenzen setzt, welche Inhalte systemübergreifend benötigt werden und ob eine Headless- oder Composable-Architektur dafür sinnvoll ist. Sprechen Sie mit Aleksandar Basara über Ihr Vorhaben.
Managing Director
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